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10 Erfolgsfaktoren für den Betrieb eines Livello Smart-Kiosk oder Micro-Market

Aktualisiert: 11. Okt.

Der Erfolg eines Smart-Kiosk und eine innovative Verpflegungslösung sind von vielen Faktoren abhängig. Die intelligenten Verkaufsautomaten bieten durch ihre Technologie viele Vorteile für Konsumenten und Anbieter, dabei gilt es diese optimal einzusetzen. Doch nicht nur das Sortiment ist ausschlaggebend für den Erfolg, auch der Standort, die Wahl des richtigen Geschäftsmodells, sowie die Kommunikation haben einen großen Einfluss darauf.

Mitarbeiter in der Mittagspause

Die Vorteile der Smart-Kiosks: Die intelligenten Verkaufsautomaten, die hier im Catering-Bereich eingesetzt werden, können Produkte selbstständig und automatisch erkennen, verwalten und verkaufen. Der autonome Abverkauf und Check-out durch bargeldlose Bezahlung, eröffnet Betreibern, Händlern, Lebensmittelproduzenten und Caterern die Möglichkeit ihre Reichweite und die Verfügbarkeit ihrer Produkte zu erweitern. Neue Endkunden können so, zu wesentlich effektiver und zu niedrigeren Kosten, erreicht werden.


Was ist für einen erfolgreichen Verkaufsautomaten zu beachten?

1. Der Standort: Ob ein Standort geeignet ist, wird durch die Räumlichkeiten und insbesondere die Frequenz bestimmt. Hat ein Unternehmen viele Mitarbeiter, wird auch der Umsatz höher ausfallen. Bei sehr großen Unternehmen sollte mehr als ein Aufstellort in Betracht gezogen werden und verschiedene Standorte sollten möglichst nah beieinander liegen, um auch die Stop-Kosten so gering wie möglich zu halten. Die Platzierung im Gebäude ist auch ausschlaggebend, denn bspw. im Eingangsbereichen laufen tagtäglich am meisten Menschen vorbei, wodurch Impulskäufe gefördert und mehr Produkte verkauft werden können. Zudem ist eine stabile Internetverbindung notwendig, um einen problemlosen Betrieb zu gewährleisten.


2. Das Geschäftsmodell: Sollte auf jeden Kunden individuell zugeschnitten sein. Bei „Full-Service“-Modellen übernimmt der Betreiber alle mit dem Smart-Kiosk verbundenen Tätigkeiten, sodass für den Kunden keine Arbeit anfällt. Dieser Service sollte aber auch gebührend entlohnt werden. Wählt der Kunde einen „Half-Service“, übernimmt der Kunde selbst einen Teil der Aufgaben, wie bspw. die Entnahme ablaufender Produkte, damit der Betreiber sich die Abholtour spart. Beim „Self-Service“ fallen alle Aufgaben auf den Kunden, dieser erhält lediglich die Produkte per Paketdienst, die er dann im Smart-Kiosk selbstständig nachfüllen muss, z.B. weil dieser außerhalb des Liefergebiets ist oder Service-Kosten sparen möchte. Auch hier gilt: Je größer ein Unternehmen, desto eher ist eine Full-Service-Lösung von Vorteil. Im Gegensatz dazu hat ein kleineres Unternehmen, mit einer Self-Service-Lösung, geringere Logistikkosten.


3. Produktsortiment: Die Abstimmung des Sortiments sollte auf Basis der Kundenwünsche und das Kaufverhalten erfolgen. Eine Mischung aus Snacks, vollwertigen Mahlzeiten und Getränken, sowie einer saisonalen oder regionalen Ausrichtung bietet eine gute Auswahl für jeden Geschmack. Auch eine Kombination aus bekannten Marken und Eigenmarken schafft Abwechslung und Vielfalt. Die Bedürfnisse von Mitarbeitern in der Produktion unterscheiden sich von Büromitarbeitern. Hier sollte beispielsweise der Fokus auf preiswertere und energieliefernden Getränke, Snacks und Mahlzeiten gelegt werden. Zudem ist es wichtig, das Sortiment rechtzeitig aufzufüllen, um Leerlauf entgegenzuwirken und unzufriedene Kunden zu vermeiden: Der ideale Zeitpunkt hierfür ist der frühe Morgen. Das Produktsortiment steht in direkter Verbindung zu der Kundenkommunikation, die Topseller wie Sandwiches, Wraps oder Mahlzeiten lassen sich aber schnell identifizieren.


4. Kundenkommunikation: Mitarbeiter zu involvieren kann leicht durch eine Umfrage, Newsletter oder regelmäßige Werbung am Standort umgesetzt werden. Mitarbeiter können so Sonderangebote erkennen, Ihre Wünsche mitteilen, Feedback äußern und sich bei der Mitarbeiterverpflegung einbringen. Newsletter mit einem aktuellen Wochenplan schaffen außerdem einen guten Überblick und inspirieren die Menschen im Unternehmen, den Smart-Kiosk vermehrt zu nutzen. Zudem können so neue und saisonale Produkte angekündigt werden.


Wir bei Livello bieten zudem eine White-Label-App, welche die direkte Kundenbindung und Kommunikation fördert. So werden auch wichtige Daten und Einblicke in das Kaufverhalten ermöglicht.


5. Zuschüsse: Die Kundenbindung kann zudem durch Corporate Benefits, wie Essenszuschüsse und Subventionen, gesteigert werden. Die Umsätze an Standorten werden nachhaltig erhöht, wenn Unternehmen diese fördern. Auch die Rabattierung von Produkten, die kurz vor dem Ablaufdatum stehen, kann der Lebensmittelverschwendung entgegenwirken. Die Umsetzung einer Happy Hour oder eines Loyalty-Punktesystems sind hier weitere Möglichkeiten.


6. Kaufentscheidungen: Auch die Kaufentscheidungen, an verschiedenen Standorten, werden durch unterschiedliche Ansprüche beeinflusst. Der Geschmack der Produkte, die Qualität und das Preis-Leistungsverhältnis sind bei der Kundenbindung ausschlaggebend. Auch die aktuellen Food und Health Trends beeinflussen und verändern immer wieder die Ansprüche von Kunden. Weitere Informationen zu diesen Trends werden in unserem Blog "Trends die in diesem Jahr unser Essverhalten dominieren" betrachtet.


7. Verpackung und Optik: Nicht nur die Ansprüche der Konsumenten an gesunde Mahlzeiten und Snacks sind gestiegen, die Optik der Produkte nimmt dabei entscheidenden Einfluss auf die Wahl eines Produktes. Die Lebensmittel sollten frisch und gesund aussehen und durch ein klares Sichtfenster erkennbar sein. Auch achten Konsumenten verstärkt auf Nachhaltigkeit, wiederverwertbare Verpackungen und den Verzicht auf Plastik. Natürlich ist es zudem wichtig, Ordnung in und um den Smart-Kiosk zu halten, um mit einem angenehmen Umfeld Aufmerksamkeit zu erregen, dabei helfen Warenvorschubsysteme.


8. Alternative Verpflegungsoptionen vor Ort: Der Wettbewerb am gewählten Standort kann die Nutzung eines Smart-Kiosk natürlich negativ beeinflussen. In jedem Fall ist eine Differenzierung von vorhandenen Alternativen notwendig. Der Aufbau eines USP, zum Beispiel durch individuelle Produkte, die sich vom Wettbewerb differenzieren, versprechen bessere Erfolgschancen. Bspw. Wenn Getränke in einem Unternehmen kostenlos zur Verfügung stehen, würden diese sich nicht gut verkaufen. Alternativen, wie Supermärkte, Restaurants, Imbisse, Food-Trucks oder Lieferdienste in unmittelbarer Umgebung, können den Absatz eines Automaten stark beeinflussen.


9. Das Umfeld: Für eine angenehme Mittagspause ist nur das Ernährungs-Angebot entscheidend, sondern auch die passenden Räumlichkeiten und Sitzgelegenheiten laden zum Verweilen ein. Eine entspannende Atmosphäre rund um den Smart-Kiosk verleitet die Mitarbeiter dazu, ihre Pause in der Nähe der Automaten zu verbringen und schafft somit eine positive Pause. Ein gemütliches Sofa, ein schöner, großer Tisch und ein paar Pflanzen, eine Kaffeemaschine, sowie eine kleine Küche für die Zubereitung der Produkte, sind ideal.


10. Starke Marke: Eine erfolgreiche Markenbildung erfordert die Berücksichtigung verschiedener Kriterien. Je nach Positionierung kann das Zusammenspiel aus Convenience, Genuss und Gesundheit ausschlaggebend sein für den Aufbau der Kundenzufriedenheit und Loyalität. Es gilt dabei, das Vertrauen der Kunden in die eigene Marke zu stärken durch einprägsame Botschaften, eine Markengeschichte, die Vermittlung von Werten, aber auch durch eine gute Preispolitik, Qualität und Sicherheit der Produkte. Ebenso spielen bei der emotionalen Bindung der Unternehmens-Name, Logo, Farben, Schriftarten und das Branding der Produkte eine Rolle, wie ihre Markenpersönlichkeit wahrgenommen wird.


Fazit

Hinter einem erfolgreichen Smart Kiosk stehen verschiedene Faktoren, die den Erfolg begünstigen oder auch gefährden. Die Umstände vor Ort, sowie die Kommunikation innerhalb des Unternehmens sind hier besonders wichtig. Mitarbeiter, durch Feedback und Wünsche, in Entscheidungen einzubeziehen sorgt dafür, dass die Produkte im Smart Kiosk auch den Anforderungen der Kunden entsprechen. Zudem trägt das Verbreiten von Informationen dazu bei, dass der Smart-Kiosk aktuell bleibt und nicht zum Staubfänger wird, der seinen Cool-Faktor nach einer gewissen Zeit verliert.


Mehr zu unserem Food-Partner-Netzwerk und unserer Whitelabel-Lösung erfahren Sie hier.

Kontaktieren Sie uns gerne für ein unverbindliches Beratungsgespräch.

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