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Mitarbeiterverpflegung: aktuelle Herausforderungen und Trends

Aktualisiert: vor 1 Tag

Corona, Ukraine-Krieg, Lieferengpässe, steigende Erzeugerpreise, hohe Inflation, Mitarbeitermangel, hybride Arbeitswelt. Die Liste an Herausforderungen trifft in gewisser Hinsicht derzeit auf nahezu alle Betriebe zu. In diesem Blogartikel möchten wir den Fokus auf die Mitarbeiterverpflegung legen und neue Konzepte aufzeigen, um diesen Schwierigkeiten entgegenzutreten.


Die neuen Bedürfnisse der Konsumenten besser verstehen

Vor allem durch die Pandemie hat sich in der Arbeitswelt einiges verändert. So ist Remote Working in immer mehr Unternehmen gängig. Mitarbeitende schätzen mittlerweile vor allem die Flexibilität. Arbeitnehmer, die heute nach neuen Stellen suchen, stellen Homeoffice-Möglichkeiten oftmals sogar als neue Anforderung.


Aus dem Future Workforce Report von Upwork geht hervor, dass bis 2028 73 % aller Abteilungen voraussichtlich Remote-Mitarbeitende haben werden. Aspekte, die für Mitarbeitende besonders attraktiv am Arbeiten zu Hause sind, sind laut einer Studie unter anderem: weniger Ablenkung (75 %), weniger Unterbrechungen durch Kollegen (74 %) und weniger Stress (71 %).


Wie wir in einem unserer Blogartikel zum Thema „Rückkehr in die Büros” schreiben, ist für manche Mitarbeitende die Arbeit von zu Hause jedoch keine zu ihrem Lebensmodell passende Option. Der fehlende soziale Kontakt ist dabei ein bedeutender Aspekt. Zudem fällt es teilweise schwer, die Grenze zwischen Arbeit und Freizeit zu ziehen.


Das Thema mobiles Arbeiten ist essentiell bei der Entwicklung einer neuen Form der Mitarbeiterverpflegung. Auch der große Wettbewerb im Bereich des Außer-Haus-Marktes wird für Caterer immer schwerwiegender. Aus diesem Grund scheint es notwendig, sich noch stärker an Mitarbeitenden zu orientieren und ihre Bedürfnisse bestmöglich zu erfassen. Ein wichtiger Aspekt, der auch immer wieder mit diesem Thema in Verbindung steht, ist, dass in der Betriebsgastronomie ein Erlebnisfaktor geschaffen werden muss. Dazu empfiehlt es sich, multifunktionale Möglichkeiten hervorzubringen und den Frischegrad der Produkte zu erhöhen, um dieses Angebot für Mitarbeitende aus dem Homeoffice wieder attraktiv zu machen. Diese Vorgehensweise ermöglicht es, wettbewerbsfähig und nachhaltig erfolgreich zu sein.


Trends in der Cateringbranche

Im Folgenden zeigen wir Ihnen Trends auf, wie Sie Ihre Cateringdienstleistung in der Mitarbeiterverpflegung optimieren können.


Abfallfrei

Lebensmittelverschwendung ist in allen Bereichen des Gastgewerbes ein großes Problem. Nach Angaben der Verbraucherzentrale werden in Deutschland jährlich rund 1,7 Millionen Tonnen Lebensmittel in der Außer-Haus-Verpflegung (Restaurants, Cafés, Eventgastronomie etc.) entsorgt. Dabei gelten 72 % des Abfalls als vermeidbar. Für Caterer kann es eine große Herausforderung sein, die Menge an Lebensmitteln zu planen, die für eine Woche in einer Kantine benötigt werden - vor allem bei einer steigenden Anzahl an Mitarbeitenden, die nicht im Büro arbeiten.


Haben Sie schon mal etwas von Zero Waste gehört? Danach haben wir unter anderem unseren Smart-Kiosk ausgerichtet. Es geht dabei um die Vermeidung von Müll und Lebensmittelabfällen. Auch innerhalb der Gastronomiebranche werden solche nachhaltigen Konzepte in Zukunft eine zentrale Rolle spielen. Die Vermeidung oder zumindest starke Reduzierung von Lebensmittelabfällen im Betrieb beginnt oftmals bereits bei der Bestellung von Produkten. Dazu müssen Sie Ihr Einkaufsverhalten analysieren: Welche Speisen und Getränke werden von Ihren Gästen am häufigsten bzw. am wenigsten bestellt? Wo könnten Bestellungen eingespart werden? Wie sehen die Vorjahreswerte aus und welche Schlüsse können Sie daraus ziehen? Auch eine gute Lagerhaltung und regelmäßige Inventur tragen dazu bei, Lebensmittel vor dem Verderben zu schützen.


Mit unserer eigenen Software, der Mission Control, können Sie in Echtzeit und von überall Verkaufsprozesse nachverfolgen und einsehen, wie Bestände von bestimmten Produkten sind. Regelmäßige Reportings unterstützen Sie dabei, weitere Einsparungspotenziale zu identifizieren und eine Überproduktion von Speisen zu verhindern. Falls doch mal etwas im Smart-Fridge zurückbleiben sollte, können Preise bequem von überall heruntergesetzt werden.


Wie Sie sehen, gibt es einige Wege, um Zero Waste besser in den eigenen Betrieb zu etablieren. Der erste Schritt zur Verringerung der Lebensmittelverschwendung besteht darin, ein Konzept zu finden, das Ihnen eine Auswertung Ihrer verkauften Produkte unterbreitet. Livellos Smart-Kiosk-Lösungen sind dabei eine Möglichkeit, Lebensmittelabfälle zu reduzieren, Ihre Kosten zu senken und letztendlich der Umwelt zu helfen.


Nachhaltigkeit


Nachhaltigkeit hat sich mittlerweile in nahezu allen Lebensbereichen als notwendiges Element etabliert. In den Bereichen Lebensmittel, Ernährung und Catering sind beispielsweise die Themen Brutal Local, jedoch auch Arten der Produktverpackungen sehr relevant. Brutal Local ist laut Zukunftsinstitut eine „brutale” Zuspitzung des Lokal-Food-Trends. Der Hauptgedanke dabei ist, ausschließlich lokale Produkte aus dem Wald oder Produkte, die auf heimischen Feldern gezüchtet werden können, zu verwenden. Mit diesem Vorgehen wollen alte Sorten wiederentdeckt werden und ein neues Verständnis von Saisonalität geschaffen werden.


Eine nachhaltige Strategie für Ihre Mitarbeiterverpflegung muss nicht sofort nach dem Brutal Local Prinzip verlaufen. In jedem Fall ist es wichtig, sich mit diesen Themen auseinanderzusetzen und eigene Ansatzpunkte zu suchen, um im Sinne der Umwelt zu agieren.


Smarte Verkaufsautomaten für Mitarbeiterverpflegung

Verkaufsautomat als Kantinenersatz in der Mitarbeiterverpflegung

Wie bereits verdeutlicht, benötigen Kantinen heute individuelle Konzepte, die nicht an einen Ort gebunden sind. Aus dem privaten Bereich sind Self-Service oder Grab-and-Go-Angebote schon seit längerer Zeit bekannt - mobile Kantinen können nach einem ähnlichen Prinzip funktionieren: Das gewünschte Essen wird vorab mit wenigen Klicks ausgewählt und bestellt. Jeder Angestellte erhält genau das gewünschte Essen. Lange Warteschlangen sind damit Geschichte. Die Auswahl ist außerdem deutlich größer, wenn viele verschiedene Caterer und Menüs zur Auswahl stehen. Essenspläne können vorab flexibel und individuell gestaltet werden. Laut Thorsten Greth von Klüh Catering ist die Entwicklung neuer Konzepte entscheidend dafür, inwieweit die Betriebsverpflegung auch in kleineren Unternehmen wirtschaftlich erfolgen kann. Klüh Catering habe bereits Kunden verloren, da sich eine Zusammenarbeit mittlerweile nicht mehr rechne.


In Bezug auf die oben genannten Probleme bieten Selbstbedienungskonzepte in Form von Verkaufsautomaten, sogenannten Smart-Fridge, Caterern eine Möglichkeit, sich auf neue Herausforderungen einzustellen. Auch dem bestehenden Personalmangel kann damit entgegengetreten werden. In kleinen Unternehmen oder dort, wo die Belegschaft nicht mehr vollständig im Büro ist, können klassische Kantinen, die sich wirtschaftlich nicht mehr rentieren, mit einem Smart-Fridge ergänzt werden. Es bietet sich darüber hinaus ein sogenanntes Orbiter System an. Das bedeutet, dass es für alle Unternehmensstandorte lediglich eine Großküche gibt und diese Standorte dann einzeln beliefert werden. Die Produkte werden dann im Smart-Kiosk angeboten. Ein weiterer Vorteil, einen Verkaufsautomaten in Ihrem Betrieb zu integrieren, ist es, die engen Öffnungszeiten zu erweitern und so auch Schichtarbeitern eine Möglichkeit der Mitarbeiterverpflegung zu gewährleisten.


Wie einfach Foodservice mit dem Smart-Kiosk von Livello sein kann, zeigen wir im untenstehenden Video. Dort begleiten wir die Smart-Kiosk Tour eines unserer Food-Partner und geben spannende Einblicke in den Befüllungsprozess, die Produktvielfalt und unsere intelligente Technologie.


Service Convenience in der Mitarbeiterverpflegung

Convenience-Produkte werden im ersten Moment mit fettigem, ungesunden Fast Food assoziiert. Die Rede ist dabei meist von Convenience 1.0. Mit den sich veränderten Bedürfnissen der Konsumenten nach frischen, regionalen Produkten und der Anforderung, einen Snack für unterwegs und zwischendurch zu haben, ist der Begriff von Convenience 2.0 entstanden.


Welche zeitlichen und nichtmonetären Aufwendungen eines Kunden nötig sind, um eine Leistung zu beziehen, stellt die untenstehende Tabelle dar. Hier werden die fünf verschiedenen Dimensionen von Service Convenience erklärt, die auch in den Forschungsergebnissen der Wirtschaftsuniversität Wien Erwähnung finden. Laut Quelle ist die „Service Convenience dabei umso höher, je geringer der Aufwand eines Kunden ist”. Eine hohe Service Convenience wirkt gleichzeitig als Wettberwerbsvorteil.

Dimensionen Service Convenience

Livellos Smart-Fridge orientiert sich dabei an diesen Dimensionen. Hier einige direkte Beispiele:


Decision Convenience: Durch die Glasfront des Verkaufsautomaten können Sie sich schnell einen Überblick über das gesamte Sortiment verschaffen.


Access Convenience: Einen Smart-Fridge in Ihre Gemeinschaftsküche im Unternehmen zu integrieren, bietet sich an, um eine Mitarbeiterverpflegung auf schnelle und einfache Weise anzubieten.


Transaction Convenience: Durch die intuitive und einfache Bedienung am Smart-Kiosk und die Möglichkeit des bargeldlosen Bezahlens ist die Einfachheit und Geschwindigkeit der Leistungserbringung besonders hoch.


Benefit Convenience: Ein Einkauf bei einem unserer Smart-Fridge dauert etwa 10 bis 15 Sekunden. Lange Wartezeiten an Kassen können damit verhindert werden.


Möchten Sie mehr darüber erfahren, wie sich Convenience-Produkte entwickeln und ob sie wirklich eine vollwertige Mahlzeit ersetzen können? Dann informieren Sie sich in unserem Blogartikel zu Convenience 2.0.


Fazit

Es lässt sich zusammenfassen, dass der Bereich der Gemeinschaftsverpflegung grundlegend umgedacht werden muss, um weiterhin wirtschaftlichen Erfolg zu sichern. Umdenken bedeutet in diesem Zuge, sich mit Convenience 2.0 auseinanderzusetzen und möglicherweise smarte Verkaufsautomaten in das Geschäftsmodell zu integrieren. So können Sie Mitarbeitenden mit flexiblen Arbeitszeitmodellen dennoch eine gesunde und ausgewogene Verpflegung anbieten. Zu betonen ist darüber hinaus, dass der Wandel in der Betriebsverpflegung auch einer noch engeren Orientierung an den Bedürfnissen der Mitarbeitenden bedarf.


Benötigen Sie eine Beratung zu diesem Thema und möchten erfahren, wie Livellos Smart-Kiosk konkret funktioniert? Dann kontaktieren Sie uns!

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