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Das Problem der 19 % Mehrwertsteuer in der Gastronomie


Ein Schild auf dem in weißen Großbuchstaben "GESCHLOSSEN" steht

Die kürzlich erfolgte Anhebung der Mehrwertsteuer auf Speisen in Restaurants von 7 % auf 19 % hat weitreichende Folgen für die Gastronomiebranche. Diese Erhöhung ist besonders bedeutsam, da die temporäre Senkung der Mehrwertsteuer von 19 % auf 7 % während der Corona-Pandemie eine wesentliche Entlastung für Gastronomiebetriebe darstellte. Ab dem 1. Januar soll der Satz wieder auf 19 Prozent steigen, was vielen Betrieben große Sorgen bereitet.


Die Herausforderung der neuen Mehrwertsteuer

Die Erhöhung der Mehrwertsteuer führt zu einer direkten finanziellen Belastung für Gastronomiebetriebe. Dies betrifft nicht nur Restaurants, sondern alle Verkaufsstellen von Lebensmitteln. Die Notwendigkeit, Preise zu erhöhen, um wirtschaftlich zu bleiben, könnte dazu führen, dass Kunden fernbleiben. Besonders kleine Betriebe, die sich durch Qualität und Service abheben, sind hiervon betroffen.


Während die Gastronomiebranche mit der bevorstehenden Mehrwertsteuererhöhung ringt, brachte Stephan von Bülow beim Forum Systemgastronomie seine Meinung deutlich zum Ausdruck:


"Es kann nicht sein, dass das Essen am Restauranttisch ab 1. Januar wieder mit 19 % steuerlich benachteiligt wird. Wir wollen, dass Essen einheitlich mit 7% besteuert wird, egal ob wie und wo zubereitet und wie und wo verzehrt! So sieht Steuerfairness aus."

Seine Worte fassen die Dringlichkeit und die Forderungen vieler in der Branche zusammen.


Wirtschaftliche Auswirkungen


Die Erhöhung der Mehrwertsteuer wirkt sich vielfältig auf die Gastronomie aus. Sie beeinflusst nicht nur die Preisgestaltung, sondern hat auch Auswirkungen auf die Beschäftigungssituation in der Branche. Viele Betriebe sehen sich gezwungen, ihre Preise anzupassen, was wiederum die Kundennachfrage beeinflussen kann. Die Wettbewerbsfähigkeit, insbesondere kleinerer und mittelständischer Gastronomiebetriebe, wird durch die erhöhten Steuern weiter herausgefordert


Folgen für die Verbraucher

Die Verbraucher spüren die Auswirkungen der Mehrwertsteuererhöhung direkt. Die Anhebung der Preise könnte dazu führen, dass einige Kunden seltener auswärts essen gehen oder sich verstärkt an Lieferdienste wenden. Dieses veränderte Konsumverhalten hat weitreichende Konsequenzen für die gesamte Gastronomielandschaft, insbesondere für lokale Restaurants und Cafés


Ein Restaurant in dem die Stühle auf dem Tisch stehen

Strategien für Gastronomieunternehmen

Vor dem Hintergrund der aktuellen Mehrwertsteuererhöhung stehen Gastronomiebetriebe vor der Aufgabe, wirtschaftliche Hürden zu überwinden und durch den Einsatz vielfältiger Strategien ihre Wettbewerbsfähigkeit zu sichern. Hier sind einige Strategien, die die Betriebe anwenden können:

  1. Fokus auf Qualität und Einzigartigkeit: Durch spezielle Menüs und einzigartige Gerichte können sich Gastronomen abheben.

  2. Effizienzsteigerung in Betriebsabläufen: Die Einführung neuer Technologien und verbesserte Arbeitsabläufe können Kosten senken.

  3. Marketing und Kundenbindung: Treueprogramme und gezielte Werbung sind entscheidend, um Kunden zu halten und neue zu gewinnen.

  4. Diversifizierung des Angebots: Die Erweiterung des Angebots um Mitnahme-Speisen oder Lieferservices kann neue Einnahmequellen erschließen. Hierbei ist besonders der innovative Ansatz von To-Go Verkaufsstellen wie dem Livello Smart Fridge hervorzuheben. Speisen, die über solche Außerhausgeschäfte (Imbiss, Lieferung, Abholung) verkauft werden, unterliegen weiterhin nur der 7 % Mehrwertsteuer. Der Livello Smart Fridge bietet rund um die Uhr frische und qualitativ hochwertige Speisen an und kann als Micro-Market oder automatisierte Mini-Kantine dienen.


Fazit

Die Erhöhung der Mehrwertsteuer auf 19 % in der Gastronomie stellt eine erhebliche Herausforderung dar, bietet aber auch Chancen für Neuausrichtung und Innovation. Durch kreative Strategien und eine starke Fokussierung auf Qualität und Kundenservice können Gastronomiebetriebe diese Herausforderung meistern.


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